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Neurovaskuläres Netzwerk Nordelbe

Das Neurovaskuläre Netzwerk Nordelbe begrüßt Sie auf seiner Webseite.

In Deutschland erleiden jedes Jahr fast 270.000 Patienten einen Schlaganfall. Alle 3 Minuten tritt ein Schlaganfall auf und bedarf einer sofortigen Behandlung – am besten in einer Schlaganfall-Spezialstation, einer Stroke Unit. Die Folgen des Schlaganfalls sind häufig eine dauerhafte Behinderung oder Pflegebedürftigkeit. Daher kommt der Vorbeugung (Prävention) des Schlaganfalls durch gesunde Lebensweise und Vermeidung von Gefäßrisikofaktoren eine große Bedeutung zu.

Ist ein Schlaganfall eingetreten, so steht die Akutbehandlung im Vordergrund. Je früher der Patient in eine spezialisierte Klinik eingewiesen wird, desto rascher kann mit der optimalen Therapie begonnen werden. Hierzu sollte umgehend die „112” gewählt werden, damit die Rettungsleitstelle den raschesten Transport des Patienten in die nächste Stroke Unit veranlassen kann.

In den letzten Jahren wurden neue Behandlungsmethoden des Schlaganfalls entwickelt, die neben der Gerinnselauflösung durch eine Infusion (Lysetherapie), auch neuartige Katheterbehandlungen und Operationen umfasst. Die hierzu notwendigen personellen und infrastrukurellen Voraussetzungen sowie Erfahrungen in der Anwendung können nicht in jedem Krankenhaus vorgehalten werden. Um diese Verfahren für jeden Schlaganfall-Patienten rund um die Uhr verfügbar zu machen, wurde das Neurovaskuläre Netzwerk Nordelbe gegründet, das viele Kliniken miteinander verbindet. Die Netzwerkbildung erfolgt dabei innerhalb eines Pilotprojektes der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (PDF-Datei).

Im Rahmen des Netzwerkes erfolgt die Behandlung der allermeisten Patienten unverändert in der nächstgelegenen Stroke Unit. Nur wenn dort eine spezielle Therapie, zum Beispiel mit einem Mikrokatheter oder eine Operation am Gehirn nicht möglich ist, wird der Patient innerhalb dieses Netzwerks an die Asklepios Klinik Altona verlegt.

Eine Kooperation zwischen den verschiedenen Kliniken besteht schon seit vielen Jahren. Das Neurovaskuläre Netzwerk Nordelbe setzt sich zum Ziel, diese Zusammenarbeit weiter zu verbessern, um allen Patienten in dem großen Einzugsgebiet des Netzwerks eine optimale, moderne und die Folgen des Schlaganfall möglichste minimierende Therapie anzubieten.

Ziel des Neuro­vaskulären Netz­werks Nordelbe ist die Sicher­stellung einer optimalen Be­handlung von Patienten mit Hirn- und Rücken­marks-Gefäß­erkrankungen in Hamburg zu jeder Zeit.

Neurovaskuläres Netzwerk Nordelbe

Koordinierende Kliniken:

Asklepios Klinik Altona

Neurologische Abteilung
Prof. Dr. med. Joachim Röther

Neuroradiologische Abteilung
Prof. Dr. med. Bernd Eckert

Neurochirurgische Abteilung
Prof. Dr. med. Uwe Kehler

Asklepios Klinik Nord

Klinik für Neurologie
Prof. Dr. med. Günter Seidel

Klinik für Neurochirurgie
Prof. Dr. med. Paul Kremer

Neuroradiologische Abteilung
PD Dr. med. Volker Hesselmann

Asklepios Klinik Barmbek

Neurologische Abteilung
Prof. Dr. med. Peter Paul Urban

Radiologie und Neuroradiologie
Prof. Dr. med. Roland Brüning

Asklepios Klinik St. Georg

Neurologische Abteilung
PD Dr. med. Jürgen Eggers

Neurochirurgische Abteilung
PD Dr. med. Tobias Martens

Neuroradiologische Abteilung
PD Dr. med. Jan-Hendrik Buhk

Asklepios Klinik Wandsbek

Neurologische Abteilung
PD Dr. Dr. Lars Marquardt

Neurochirurgische Abteilung
PD Dr. med. Tobias Martens

Neuroradiologische Abteilung
PD Dr. Jan-Hendrik Buhk

Asklepios Klinikum Harburg

Neurologische Abteilung
Prof. Dr. med. Rudolf F. Töpper

Radiologische Abteilung
Prof. Dr. med. Walter Groß-Fengels
OA PD Dr. med. Hartmut Burmeister

Krankenhaus Buchholz

Neurologische Abteilung
Dr. med. Felix Butscheid

Radiologische Abteilung
PD Dr. med. Oliver Wittkugel

Klinikum Lüneburg

Klinik für Neurologie
Prof. Dr. med. Waltraud Pfeilschifter

Radiologie / Neuroradiologie
Prof. Dr. med. Thomas Rodt

HELIOS Klinikum Uelzen

Neurologische Abteilung
Prof. Dr. med. Jan Marek Jauß

Neurochirurgische Abteilung
Prof. Dr. med. Ralf Burger

Neuroradiologische Abteilung
Dr. med. Jörg Larsen

Weitere Informationen

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